
Apple III
Apples Geschäftscomputer von 1980, der durch Hardwareprobleme zum bekannten Fehlschlag wurde.
Mit dem Apple III wollte Apple den Büromarkt erobern, den IBM bald darauf mit dem PC übernahm. Das Gerät bekam einen 6502A, 128 KByte Arbeitsspeicher, Bank-Switching, ein Textdisplay mit 80 Spalten und ein eingebautes Diskettenlaufwerk. Weil Gehäuse und Platine ohne Lüfter auskommen sollten und das Design vom Marketing unter Zeitdruck festgelegt wurde, kam es zu Überhitzung und Wackelkontakten, was ab 1981 zu einem Rückruf und einer überarbeiteten Version führte. Der Apple III konnte im Emulationsmodus Apple-II-Software ausführen, nutzte aber nur dessen Funktionen. Für Spiele blieb er bedeutungslos; er war schlicht zu teuer, und die Softwarelage dünn. In Deutschland ist er sehr selten. Er gilt heute als Beispiel dafür, dass Apple erst mit dem Macintosh eine tragfähige Antwort auf den Büromarkt fand.
Urheber: Benoît Prieur · Lizenz: CC0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)





