
ColecoVision
Die ColecoVision brachte 1982 spürbar Spielhallen-Qualität ins Wohnzimmer, Donkey Kong lag bei.
Coleco brachte die ColecoVision im August 1982 auf den US-Markt und setzte auf Arcade-Treue: Z80-Prozessor, der Grafikchip TMS9918A und deutlich mehr Speicher als die Konkurrenz machten Umsetzungen möglich, die dem Automaten sehr nahe kamen. Als Beipack lag Donkey Kong bei, außerdem erschienen Zaxxon, Mr. Do!, Venture, Smurf und Cabbage Patch Kids. Das Gerät ist modular: Über Erweiterung Nr. 1 liefen Atari-2600-Spiele, Nr. 2 war ein Lenkradmodul, Nr. 3 machte aus ihr den Heimcomputer Adam, der allerdings ein Fehlschlag wurde. Rund zwei Millionen ColecoVision wurden verkauft, bevor der Crash von 1983 Coleco in die Krise stürzte. Auch in Europa wurde die Konsole angeboten, blieb aber ein Nischenprodukt. Heute ist sie wegen der großen Bibliothek und der Homebrew-Szene beliebt.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)







