
Magnavox Odyssey 100
Einfachste Konsole der Odyssey-Serie von 1975: Tennis und Hockey auf Transistorbasis, ohne Bildschirmstand.
Nach der ursprünglichen Odyssey von 1972 und dem Erfolg von Pong reagierte Magnavox im Herbst 1975 mit einer neuen, preiswerteren Reihe, deren Einstieg die Odyssey 100 bildet. Das Gerät arbeitet mit einer Handvoll integrierter Schaltkreise von Texas Instruments, also mit diskreter Logik statt eines Ein-Chip-Spiels. Geboten werden Tennis und Hockey für zwei Spieler. Jeder Spieler bedient drei Drehregler, mit denen er seinen Schläger horizontal und vertikal bewegt und zusätzlich die Flugbahn des Balls beeinflusst. Einen Punktestand zeigt das Gerät nicht an, gezählt wird von den Spielern selbst, und ein einfacher Summer ersetzt den Ton. Betrieben wird die Konsole mit sechs Monozellen oder einem Netzteil. Der Einführungspreis von knapp 100 Dollar fiel bis Ende 1976 auf rund 40 Dollar, ein Zeichen dafür, wie schnell Chip-Konkurrenz die Preise drückte.
Urheber: Miguel Discart · Lizenz: CC BY-SA 2.0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)










