
Sinclair QL
Sinclairs 68008-Rechner von 1984 für Anwender, mit Microdrives und vielen Kinderkrankheiten.
Der Sinclair QL, kurz für Quantum Leap, wurde im Januar 1984 vorgestellt und sollte Sinclairs Hobbyimage mit einem ernsthaften Arbeitsgerät ablösen. Er enthielt den Motorola 68008 mit 7,5 MHz, 128 KByte RAM, zwei Mikro-Kassetten-Laufwerke (Microdrives) und ein Multitasking-Betriebssystem namens QDOS, dazu ein umfangreiches Bürosoftware-Paket von Psion. Die Auslieferung verspätete sich um Monate, frühe Geräte hatten Fehler, und die Microdrives galten als unzuverlässig. Auch die Gummitastatur war unbeliebt. Das Gerät kostete 399 Pfund und fand nur begrenzt Käufer, auch weil keine Spielesoftware nennenswert entstand. Das Betriebssystem lebte später in Nachfolgern wie SMSQ weiter. In Deutschland war der QL selten, entwickelte aber eine Gemeinde bei Programmierern, die sein Betriebssystem schätzten. Sinclair verkaufte seine Computersparte 1986 an Amstrad.
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