
Atari 2600 (VCS)
Die Atari 2600 machte Modulkonsolen zum Massenmarkt und prägte mit rund 30 Millionen Geräten die frühen Achtziger.
Die Atari VCS erschien im September 1977 in den USA und wurde mit rund 30 Millionen verkauften Geräten zur prägenden Konsole der frühen Achtziger. Technisch ist sie auf Sparsamkeit getrimmt: ein 6507-Prozessor, nur 128 Byte Arbeitsspeicher und der Chip TIA, der Bild und Ton zeilenweise erzeugt, weshalb Programmierer „dem Elektronenstrahl hinterherrechnen“ mussten. Der Durchbruch kam 1980 mit Space Invaders; es folgten Adventure, Pac-Man, Pitfall! und Yars’ Revenge. In Deutschland war die Konsole ab 1978 erhältlich. Zu den Varianten zählen die schweren „Heavy Sixer“ und „Light Sixer“, das „Woody“-Modell mit Holzdekor, der schwarze „Darth Vader“, die Sears-Version Tele-Games Video Arcade und das kompakte 2600 Junior. Der Videospiel-Crash von 1983, mitverursacht durch Überproduktion und Flops wie E.T., erschütterte Atari, doch gebaut wurde die Konsole bis 1992.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)











