
Atari 400
Ataris Einsteigermodell mit Folientastatur, das 1979 erstmals Sprites und Farbgrafik in den Heimcomputer brachte.
Der Atari 400 gehörte zusammen mit dem 800 zur ersten 8-Bit-Familie von Atari. Entwickelt wurde sie von einem Team um Jay Miner, der zuvor die Chips des Atari VCS entworfen hatte. Statt eines Prozessors mit Grafikfunktionen bekam der Rechner drei Spezialchips: ANTIC, GTIA und POKEY steuerten Bild und Klang, was Sprites, flüssiges Scrolling und vier Tonkanäle ermöglichte. Das 400 war als Einstiegsgerät mit Folientastatur und 8 KByte RAM gedacht, die Tastatur galt aber als Schwachpunkt beim Programmieren. Dafür besaß er Modulschacht, vier Joystick-Ports und lief mit denselben Programmen wie der 800. Für Spiele war er hervorragend geeignet, Titel wie Star Raiders, Pac-Man oder M.U.L.E. nutzten die Hardware aus. In Deutschland kam er ab 1980 in den Handel und wurde zum Wegbereiter für die Serien XL und XE.
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