
3DO FZ-1 (Panasonic REAL)
Panasonics REAL FZ-1 war die erste 3DO-Hardware: 700 Dollar teuer, technisch ambitioniert und kommerziell zu früh.
Das 3DO war kein Nintendo- oder Sega-Produkt, sondern ein Lizenzmodell von Trip Hawkins' Firma The 3DO Company: Hersteller wie Panasonic, Sanyo und Goldstar bauten Konsolen nach gemeinsamem Standard. Als erstes Gerät erschien im Oktober 1993 in den USA das Panasonic REAL 3DO Interactive Multiplayer FZ-1, in Japan folgte 1994. Herzstück ist ein ARM60 mit 12,5 MHz, ergänzt durch spezialisierte Grafikchips; die Maschine arbeitet mit 2 MB RAM, 1 MB VRAM und einem Doppelspeed-CD-Laufwerk. Den hohen Preis von 699 US-Dollar konnte das Spielangebot nicht rechtfertigen, auch wenn Titel wie Road Rash, Crash 'n Burn, Gex und Samurai Shodown technisch beeindruckten. Hawkins' Konzept, Gebühren nur für Software zu verlangen, nützte Käufern wenig. Als Panasonic und andere Hersteller die Preise senkten, war Sony mit der PlayStation bereits im Anflug.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)










