APF Imagination Machine (APF Electronics)
Die APF Imagination Machine machte 1979 aus der M1000-Konsole einen Heimcomputer mit Tastatur und Kassettenlaufwerk.
Die Imagination Machine kam 1979 als Ausbau der APF-Konsole heraus. Ein Zusatzgerät mit Tastatur und eingebautem Kassettenrekorder machte daraus einen kompletten Heimcomputer, die Konsole wird dabei in den Aufbau gesteckt. Der Rechner nutzt dieselbe Motorola-6800-Technik und erlaubt Programme in BASIC; der Arbeitsspeicher liegt mit etwa neun Kilobyte deutlich über dem der Konsole. Software kam auf Kassette und auf ROM-Modulen. Die Idee, Spielkonsole und Computer zu verbinden, war für die späten Siebziger ungewöhnlich, die Umsetzung aber teuer und am Markt unauffällig. Gegen Apple II, Commodore PET und TRS-80 hatte das System wenig zu bieten, und der Konsolenmarkt wurde von Atari bestimmt. APF verschwand Anfang der Achtziger vom Markt. In Europa tauchte das Gerät kaum auf und ist heute ein gesuchtes Sammlerstück für Liebhaber früher Heimcomputer.








