
Commodore Amiga 1000
Der erste Amiga von 1985 mit Multitasking und Spezialchips, seiner Zeit weit voraus.
Der Amiga 1000 wurde im Juli 1985 in New York vorgestellt. Entwickelt hatte ihn die Firma Amiga Corporation unter Jay Miner, bevor Commodore sie übernahm. Der Rechner kombinierte einen Motorola 68000 mit den Spezialchips Agnus, Denise und Paula, die Grafik, Blitter-Funktionen und vier Stereo-Tonkanäle lieferten, dazu ein Multitasking-Betriebssystem mit grafischer Oberfläche. Er konnte 4096 Farben darstellen und besaß 256 KByte RAM, der sich per Zusatzmodul erweitern ließ. Der Preis von 1.295 US-Dollar ohne Monitor war hoch, und der Verkauf blieb zunächst langsam. Für Spiele war der Amiga 1000 ein Meilenstein, mit Titeln wie Defender of the Crown, die zeigten, was Heimcomputer-Grafik leisten konnte. In Deutschland kam er 1986 in den Handel und wurde Auftakt für eine große Amiga-Szene. Er gilt als Urvater der Amiga-Familie.
Urheber: Raimond Spekking · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)
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