
Commodore C64
Der meistverkaufte Heimcomputer der 80er, in Deutschland liebevoll Brotkasten genannt.
Der Commodore 64 wurde im Januar 1982 vorgestellt und kam im Sommer in den Handel. Mit 64 KByte RAM, dem Grafikchip VIC-II mit acht Hardware-Sprites und dem Klangbaustein SID von Bob Yannes bot er mehr als jeder Konkurrent zu diesem Preis. Die Entwicklung wurde von Jack Tramiel vorangetrieben, der mit Preissenkungen den Wettbewerb unter Druck setzte. Der Rechner steckte in einem beigefarbenen Tastaturgehäuse, das ihm in Deutschland den Spitznamen Brotkasten einbrachte. Für Spiele war der C64 die Referenzplattform seiner Zeit: Von Impossible Mission über Maniac Mansion bis zu The Last Ninja entstanden tausende Titel, dazu Kassetten, Disketten und Module. Weltweit wurden je nach Schätzung 12,5 bis 17 Millionen Geräte verkauft, ein Rekord für einen einzelnen Computermodell. Die deutsche Szene mit Demos und Magazinen wirkt bis heute nach.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)











