
Commodore Amiga 2000
Der Amiga 2000 von 1987 als erweiterbarer Profi-Amiga mit Steckplätzen, in Deutschland mitentwickelt.
Der Amiga 2000 erschien 1987 als Bürogerät und Workstation der Amiga-Familie. Die Entwicklung leitete Commodore Deutschland in Braunschweig mit, nachdem der ursprüngliche A1000 in den USA nur schwach verkauft worden war. Das Gehäuse bot Zorro-II-Steckplätze, Platz für Festplatten, eine optionale PC-Brücke und eine getrennte Tastatur. Als Grundlage diente der Motorola 68000 mit 7,09 MHz bei PAL, dazu 1 MByte Speicher und der OCS-Chipsatz. Der Preis lag bei etwa 1.495 US-Dollar. Für Spiele spielte der A2000 eine Nebenrolle, weil er teurer war als der A500, konnte aber alle Titel ausführen. Seine Stärke zeigte sich in professionellen Anwendungen, etwa mit der Videokarte Video Toaster für Fernsehstudios. In Deutschland wurde er für Grafik, Musik und Videobearbeitung geschätzt. Der A2000 blieb bis 1992 in Produktion.
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