
IBM PCjr
IBMs gescheiterter Heim-PC mit 16 Farben, 3-Kanal-Sound und Cartridge-Schächten.
Der PCjr kam im März 1984 als Heimcomputer-Ableger des IBM PC und blieb nur 13 Monate im Handel. Er hatte einen 8088 mit 4,77 MHz, bot aber deutlich bessere Grafik als der normale PC: 16 Farben bei 320 mal 200 Punkten und einen Soundchip SN76489 mit drei Tonkanälen plus Rauschen. Zwei Cartridge-Schächte und eine Diskette mit 360 KB lieferten Software. Die Chiclet-Tastatur wurde stark kritisiert. Rund 500.000 Stück wurden verkauft, deutlich weniger als erhofft. Für Spieler bleibt er wichtig, denn Sierra entwickelte King's Quest zusammen mit IBM für ihn, und sein Grafik- und Sound-Standard lebte im Tandy 1000 weiter.
Urheber: Rik Myslewski · Lizenz: CC0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)











