
NEC PC-FX
NECs letzte Konsole: ein senkrecht stehender Turm für Videospiele mit Anime-Fokus, der gegen die PlayStation unterging.
Der PC-FX erschien im Dezember 1994 in Japan zu 49.800 Yen, nur Wochen nach dem Saturn und der PlayStation. NEC setzte auf einen 32-Bit-RISC-Prozessor, den V810 mit rund 21,5 MHz, und auf ein Chipset, das Video-Dekompression beherrschte, aber nahezu keine 3D-Funktionen besaß. Diese Entscheidung machte die Konsole zur Wiedergabemaschine für Anime-Zwischensequenzen: Die Bibliothek bestand vor allem aus Adventures, Dating-Simulationen und Grafikspielen wie Tengai Makyō: Dennō Karakuri Kakutō, Battle Heat und Princess Maker 2. Das hochkant stehende Gehäuse erinnert an einen Mini-Tower-PC und enthält einen Erweiterungsschacht. Gegen die Konkurrenz mit ihren 3D-Möglichkeiten hatte der PC-FX keine Chance; bis 1998 wurden nur ungefähr 400.000 Geräte verkauft. Er blieb auf Japan beschränkt und ist heute gesucht, vor allem wegen seiner geringen Auflage.
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