
NEC SuperGrafx
Die SuperGrafx war NECs aufgebohrte PC Engine von 1989, die wegen weniger exklusiver Spiele floppte.
Die SuperGrafx erschien im Dezember 1989 in Japan als technisch stärkere Variante der PC Engine. Sie besitzt mehr Arbeits- und Videospeicher, zwei Grafikchips mit zusätzlichen Hintergrundebenen und einen weiteren Prioritätschip, behält aber denselben Prozessor. Alle PC-Engine-Spiele laufen weiter. Der Haken: Der Aufpreis war hoch und es gab nur wenige Spiele, die die Hardware wirklich ausreizten. Zu den exklusiven Titeln zählen Daimakaimura (Ghouls ’n Ghosts), Aldynes und 1941 Counter Attack. Dazu kam, dass die PC Engine mit CD-ROM-Zusatz besser aufgestellt war als die teure SuperGrafx. NEC stellte die Konsole nach kurzer Zeit wieder ein. In Europa wurde sie nicht vertrieben. Heute gilt die SuperGrafx als eine der seltensten und teuersten Retrokonsolen der späten Achtziger; ihr Scheitern zeigt die Grenzen von Hardware-Upgrades ohne begleitende Software.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: CC BY-SA 3.0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)










