
NEC TurboExpress
NECs TurboExpress spielte als teurer Handheld echte PC-Engine-HuCards auf einem Farb-TFT.
Das TurboExpress erschien 1990 in den USA, in Japan hieß es PC Engine GT. Es war im Kern eine tragbare PC Engine beziehungsweise TurboGrafx-16 und verarbeitete deren HuCards ohne Anpassung. Dazu kam ein 2,6-Zoll-Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung, damals eine Seltenheit, und ein HuC6280-Prozessor auf 8-Bit-Basis. Ein TV-Tuner-Zubehör und ein Link-Kabel für Zweispieler erweiterten das Angebot. Der Preis von etwa 300 Dollar war enorm und lag weit über dem des Game Boy, auch der Batteriehunger war mit sechs AA-Zellen und nur wenigen Stunden Laufzeit ein Nachteil. In Nordamerika blieb die Plattform ein Nischenprodukt, in Japan lief es etwas besser. Spiele wie Bonk's Adventure, R-Type oder Ys Book I und II profitierten von der Konsolenqualität, wurden aber nie zum Verkaufsargument für die breite Masse. Das TurboExpress gilt heute als Wunderwerk seiner Zeit.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)










