
Sega Dreamcast
Segas letzte Konsole mit integriertem Modem und GD-ROM: technisch voraus, wirtschaftlich zu spät.
Der Dreamcast erschien im November 1998 in Japan, am 9. September 1999 in den USA und im Oktober in Europa. Sega wollte nach dem Saturn-Debakel einen sauberen Neustart: ein Hitachi-SH-4-Prozessor mit 200 MHz, der PowerVR2-Grafikchip, 16 MB Hauptspeicher und ein eingebautes Modem für Online-Spiele. Als Datenträger dient das GD-ROM mit rund 1 GB. Das Memory-Modul VMU mit eigenem Display war eine Besonderheit. Zum Programm gehören Sonic Adventure, Shenmue, Soulcalibur, Crazy Taxi, Jet Set Radio, Phantasy Star Online, Skies of Arcadia und Rez. Der Start verlief stark, doch die Ankündigung der PlayStation 2 und Segas finanzielle Lage führten dazu, dass Sega im Januar 2001 das Ende der Produktion ankündigte. Bei rund 9 Millionen verkauften Geräten gilt der Dreamcast heute als Kultkonsole, die ihrer Zeit voraus war.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: CC BY-SA 3.0 · Bildquelle (Wikimedia Commons)
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