
Sega SG-1000
Die SG-1000 war 1983 Segas erste Heimkonsole und erschien am selben Tag wie Nintendos Famicom.
Die SG-1000 war am 15. Juli 1983 Segas erste eigene Heimkonsole und erschien in Japan am selben Tag wie das Famicom. Sega, bis dahin vor allem als Automatenhersteller bekannt, setzte auf bewährte Bauteile: einen Z80-Prozessor und den Grafikchip TMS9918A. Die Spiele kamen auf Modulen und waren meist Umsetzungen eigener Automaten, darunter Congo Bongo, Flicky und Safari Hunting; Girl’s Garden war ein früher Titel von Yuji Naka. Mit rund 160.000 verkauften Geräten im ersten Jahr übertraf sie die Erwartungen, gegen das Famicom hatte sie auf Dauer aber das Nachsehen. Es gab den Heimcomputer SC-3000 mit Tastatur und 1984 die überarbeitete SG-1000 II. Verkauft wurde sie auch in einigen Märkten außerhalb Japans, etwa in Australien und Neuseeland. Sie ist der direkte Vorgänger des Master System.
Urheber: Evan-Amos · Lizenz: Public domain · Bildquelle (Wikimedia Commons)
- Sega Master System Vorgänger von
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